Papageienfutter – Ratgeber, Vergleich und Test 2020

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Papageienfutter Ratgeber

Papageien zählen seit der Antike zu den in Europa gehaltenen Haustieren. Nach offiziellen Statistiken leben heute rund 50 Millionen Papageienvögel aus unterschiedlichen Kontinenten und Herkunftsländern in menschlicher Gesellschaft. Eine zentrale Rolle spielen die artgerechte Ernährung und Haltung der Papageien. Insgesamt 350 Arten mit zirka 850 Unterarten haben sich über mehrere Zehntausend Jahre an die jeweiligen Nahrungsangebote angepasst. Daraus resultiert das breite, heute vorhandene Angebot an Papageienfutter. Futtermischungen für afrikanische Papageien unterscheiden sich wesentlich von Mischungen für australische, asiatische oder Amazonas-Arten. Auch die Größe der Tiere und ihrer Schnäbel spielt bei den im Handel befindlichen Futtermischungen eine wesentliche Rolle.

Grundsätzliches zur Papageienernährung

Papageien benötigen Proteine, Kohlenhydrate, Fette, Mineralien und Vitamine für ihre physiologischen Funktionsabläufe und zum körperlichen Wachstum. Die Aufnahme dieser Bestandteile geschieht über die Nahrung, die sich das Tier mit Hilfe des Schnabels und bei manchen Papageienarten unter aktiver Zuhilfenahme des speziell ausgebildeten Fußes einverleibt. Die in den Körper gelangte Nahrung wird vom Vogel verdaut. Es folgt der Stoffwechsel, das heißt die Verwertung der Nahrung. Aufgrund der unterschiedlichen Physiognomie der Papageienarten kann es das Einheitsfutter schlechthin nicht geben. Der relativ kleine, zur Papageienfamilie zählende Wellensittich greift auf ein anderes Nahrungsangebot zurück als ein Graupapagei oder gar ein etwa 90 Zentimeter großer Ara.

Auf Vogelgröße und Herkunft abgestimmte Futtermischungen

Neben den Unterschieden in der Körper- und Schnabelgröße spielen insbesondere die Herkunftsländer mit ihrem spezifischen Nahrungsangebot eine Rolle. Sämereien, Früchte, Nüsse, Wurzeln, Blätter und Rinde mit sehr unterschiedlichen Anteilen an tierischen Nahrungsanteilen zählen zu den Grundnahrungsmitteln des größten Teils der Papageienfamilie. Eine Sonderstellung kommt der Gattung der Lori-Papageien zu. Diese farbenprächtigen Vögel ernähren sich von Blütennektar, weichen Früchten mit hohem Flüssigkeitsanteil und Blütenpollen. Für dieses Spezielle Nahrungsangebot wurde er von der Natur mit einem ziemlich langen und seitlich schmal verlaufenden Schnabel ausgerüstet. Auch die Lori-Zunge ist speziell geformt. Um Pollen und Nektar aus Blüten ernten zu können verfügen Loris über eine Pinselzunge.Die angeführten Unterschiede machen deutlich, warum für die artgerechte Ernährung der in menschlicher Gesellschaft lebenden Papageien ganz unterschiedliche Futterkonzepte entwickelt wurden. 

Extrudiertes Futter versus Futtermischungen

Die Befürworter von Extrusions-Futter preisen die gepressten Pellets wegen ihrer stabilen Konsistenz an Nähr- und Ballaststoffen. Diese wird dadurch erreicht, dass die für eine bestimmte Papageienart bestimmten Sämereien, Kerne, Obststückchen etc. klein vermahlen und zu geformten Pellets zusammen gepresst werden. Das bei Papageien beliebte Selektieren von Leckerbissen aus der Futtermischung kann nicht stattfinden. Viele Extrusions-Gegner haben das Pellet-Futter ausprobiert, und viele haben fest gestellt, dass ihre Papageien die Presslinge zwar klein dröseln, aber nicht wirklich mögen.

Die wichtigsten Futter-Kategorien

Nun sind wir bei den artgerechten Futtermischungen angelangt. Das Vogelfutter-Angebot für Papageienvögel umfasst drei Grob-Klassifizierungen: Wellensittichfutter Futtermischungen für Groß-Sittiche Futtermischungen für Papageien/Groß-PapageienDer Handel bietet spezielle Mischungen für afrikanische Papageien, Amazonas-Bewohner, Kakadus und für besonders große Papageienarten (Aras).Hinzu kommen vielfältige Leckerli, wie die am Strunk gewachsene, nährstoff- und fettreiche Naturhirse. Obst und Gemüse,Neben den im Tierhandel erhältlichen Basisfutterarten bedarf der eher komplizierte Sektor „Lori-Futter“ einer separaten Betrachtung. Das hat dem Lori den Ruf des „Weichfressers“ eingebracht. Im Flüssiganteil seiner täglichen Nahrung müssen die für diese Vögel essentiell benötigten Nähr- und Wirkstoffe enthalten sein. Die von Fachleuten empfohlene Futterkombination besteht aus dem bekannten „Lori-Brei“, ergänzt um einen etwa 20-Prozent-Anteil an ausgewähltem Trockenfutter und klarem Trinkwasser.Als Zusammenfassung lässt sich fest stellen, dass der Fachhandel ein enormes Angebot an Futtermischungen bereit hält. Dies gilt sowohl bezüglich der Größe der Tiere und ihrer Schnäbel aus auch ihrer Herkunft und Lebensgewohnheiten. Die Kunst für den Halter besteht darin, das längerfristig geeignete Futter zu finden.


Stefan - Autor ForTester.de

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